Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

Engagement für Menschen- und Bürgerrechte.
21.Apr

BdP-Forum: Meinungsfreiheit kontra Datenschutz

Ist ein „Recht auf Vergessenwerden“ in unserer digitalen Welt unumgänglich oder handelt es sich um eine gefährliche Verschiebung der Balance zwischen Meinungsfreiheit und Datenschutz? Dies diskutiert der BdP am 21. April 2015 im Berliner Haus der Bundespressekonferenz.

23.Apr

Nemetschek-Stiftung: „Traum oder Trauma? Der Wunsch nach einer sicheren Welt.“

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger diskutiert u.a. mit Günter Beckstein im Rahmen einer Veranstaltung der Nemetschek-Stiftung: Wie viel Sicherheit braucht unsere Freiheit? Und was muss der Staat über seine Bürger wissen, um ihre Sicherheit zu gewährleisten?

  • AfD steht rechts von der Union

    AfD steht rechts von der Union

    Zu der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt:Die Sachsenwahl hat eines deutlich gemacht: Mit der AfD gibt es eine Partei rechts von der Union, die von 38 % der Wählerinnen und Wähler als fast identisch mit der NPD gesehen wird.

  • Google soll die Privatsphäre stärker achten

    Die ehemalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) kämpft weiter für die Bürgerrechte: In Zukunft als Mitglied eines Google-Expertenbeirats zum "Recht auf Vergessen".

  • Sofort den Cyber-Dialog mit den USA abbrechen

    Die ehemalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger fordert grundsätzliche Konsequenzen nach dem weiteren BND-Skandal. Die Liberale schreibt in einem Gast-Kommentar auf heise.de.

Vorratsdatenspeicherung: Gabriel sollte sich für Äußerungen entschuldigen

Vorratsdatenspeicherung: Gabriel sollte sich für Äußerungen entschuldigen

Montag, 23 März, 2015

Am Wochenende hat der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel im Interview mit der Süddeutschen Zeitung geäußert: "Ich bin seit Langem für die Vorratsdatenspeicherung unter sehr engen Bedingungen: Richtervorbehalt, relativ kurze Speicherfristen und Einsatz nur bei besonders schweren Straftaten. All das war im alten Gesetz von CDU/CSU und FDP nicht enthalten, deshalb war es auch verfassungswidrig." Sabine Leutheusser-Schnarrenberger fordert eine Klarstellung: „Herr Gabriel sollte sich dafür entschuldigen, dass er öffentlich behauptet, die FDP habe die verfassungswidrige Vorratsdatenspeicherung zu verantworten“. 

Einwanderungsgesetz ist notwendig

Donnerstag, 19 März, 2015

Der Deutsche Bundestag berät heute das Fachkräftekonzept der Bundesregierung. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger kritisiert die Art und Weise, wie sich die Union in der Einwanderungspolitik verhält:

Deutschland ist mittlerweile ein klassisches Einwanderungsland und die Union ignoriert die Realitäten. Deutschland braucht ein Einwanderungsgesetz zur Steuerung der komplexen Zuwanderung. Es gibt in Deutschland über 60 Aufenthaltsregelungen für Flüchtlinge und Asylbewerber. Diese teilweise undurchsichtigen und bürokratischen Regelungen gehören gesichtet und auf ein neues Fundament gestellt. Neben einer neuen Willkommenskultur brauchen wir auch endlich die Abschaffung des Arbeitsverbots für Asylbewerber. Kern eines Einwanderungsgesetzes sollte ein Punktesystem sein, dass die FDP schon lange fordert. Scheinbar gilt: Egal mit wem die Union regiert, das letzte ideologische Bollwerk gegen eine zeitgemäße Einwanderungs- und Integrationspolitik wird nicht aufgegeben. Der nächste Wahlkampf lässt grüßen.

Vorratsdatenspeicherung: Populismus der SPD ist der falsche Weg

Vorratsdatenspeicherung: Populismus der SPD ist der falsche Weg

Montag, 16 März, 2015

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Vorstandsmitglied der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und frühere Bundesjustizministerin, warnt vor einem Kurswechsel der SPD, die Vorratsdatenspeicherung wieder national einführen zu wollen: 

Alle Rhetorik kann nicht darüber hinweg täuschen: Die SPD setzt ihre Politik aus der letzten großen Koalition fort, als die damalige SPD-Justizministerin eine verfassungswidrige Vorratsdatenspeicherung zu verantworten hatte. Das angebliche Knüpfen an strenge Vorgaben ist Augenwischerei und soll die Bürger für dumm verkaufen. Bundesverfassungsgericht und Europäischer Gerichtshof sind zu beachten. Letzterer verlangt unter anderem, dass es nur ein eingeschränkter Personenkreis sein darf, der für schwere Straftaten betroffen wäre, und es muss ein konkreter Anlass vorliegen. Damit ist die anlasslose Vorratsdatenspeicherung nicht vereinbar. Außerdem muss die Speicherung absolut sicher sein. Solange Rechner von Telefonkonzernen in den USA stehen, kann davon keine Rede sein. Gerade erst haben die obersten Gerichte in den Niederlanden und Bulgarien die dortigen Vorratsdatenspeicherungsregelungen für unwirksam erklärt. 

Der Populismus der SPD ist der falsche Weg. Justizminister Heiko Maas braucht endlich starke sozialdemokratische Mitstreiter. Wo bleiben Sie, Herr Oppermann?

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Statement concering the election of the Secretary General of the Council of Europe

24. Juni 2014

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger:

"It was a great honor for me to have been the candidate of the German Federal Government for the office of the Secretary General of the Council of Europe.I am grateful to all of the Members of the Parliamentary Assembly who have supported me. I would like to congratulate Mister Jagland on his re-election and I wish him good luck for his future work and all the success in dealing with the great challenges the Council of Europe is facing today.  
I wish the Council of Europe to make full use of its unique potential and to become Europe’s human rights conscience."

 

Presidential elections in the Ukraine are an important step towards stabilizing the situation

27. Mai 2014

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger welcomes the presidential elections in the Ukraine: "The elections are a a very important step towards stabilizing the situation in the Ukraine. The elected President Poroschenko is legitimized to launch a process of disarming the separatists and deescalating the severe situation in the Eastern Ukraine. President Putin has to support all of Poroschenko’s efforts to end violence".

Meldung: Ukraine-Crisis: Presidential Elections on May 25, must take place without violence

19. Mai 2014

In light of the current developments in the Ukraine, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger warns of further escalation: “The Russian government must do everything to assure that the presidential elections can be held without intimidation and repression in all parts of the Ukraine.” Regarding the Russian President Putin’s announcement to stop all military actions, she declared: “I hope that the announcement, to stop all military actions, will be truthfully implemented. The Ukrainian interim government should likewise assure that all Ukrainians can utilize their right to vote. The 25. May will decide upon the further developments in the Ukraine: Preservation of a Ukraine with strong regions or further disintegration.” 

Meldung: Azerbaijan Takes Over the Committee of Ministers’ Presidency of the Council of Europe

19. Mai 2014

Next Wednesday Azerbaijan will take over the presidency of the Committee of Ministers’ Presidency of the Council of Europe, which today includes 47 states and 820 million citizens. Regarding the transfer of the presidency liberal Sabine Leutheusser-Schnarrenberger observes critically, she hopes “that the government of Azerbaijan will use the presidency starting Wednesday to enforce fundamental Human Rights such as the freedom of press, opinion and religion.” Furthermore Azerbaijan would have to do everything in its power to comply with the Council of Europe’s standards in its own country. Leutheusser-Schnarrenberger: “Factual critique is part of a democracy. Standardized opinions alienate her.”

NPD-Lawsuit against President Gauck is a political effrontery and constitutional nonsense

24. Februar 2014

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger describes the current lawsuit of the far-right National Democratic Party of Germany (NPD) against Federal President Joachim Gauck at the Federal Constitutional Court (Bundesverfassungsgericht) as “political effrontery” and “constitutional nonsense”.  The former Federal Minister of Justice states in an article for the German weekly magazine FOCUS: “There is no justification to criticize political officials like the Federal President for explicit statements and clear words.” In fact mandatory duties to defend and to protect the "free and democratic constitutional order” (freiheitlich-demokratische Grundordnung) are imposed upon government bodies.

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Deutschlandfunk-Interview: Der Kreml ist politisch verantwortlich

Deutschlandfunk-Interview: Der Kreml ist politisch verantwortlich

8. März 2015

Mit dem geschürten Hass und der absichtlich erzeugten Spaltung der Gesellschaft trage die russische Regierung eine politische Verantwortung für den Mord an Boris Nemzow, sagte Ex-Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) im DLF. "Man kann auch einen Kritiker mit Worten hinterrücks umbringen." Das Interview in voller Länge: 

 

FAZ-Interview: Seitenbetreiber sollen von Löschung nichts wissen

FAZ-Interview: Seitenbetreiber sollen von Löschung nichts wissen

19. Februar 2015

Der Europäische Gerichtshof hat fürs Internet das „Recht auf Vergessenwerden“ formuliert. Suchmaschinen müssen nun etwas tun. Doch was wird gelöscht – und warum? Ein Gespräch mit dem Löschbeirats-Mitglied Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/recht-auf-vergessenwerden-s...

 

 

taz-Interview: "Die Angst schwingt mit"

8. November 2014

Das Coming-Out von Tim Cook war mutig, sagt Sabine Leutheusser-Schnarrenbergerim taz-Interview. Schwule deutsche Manager fürchten sich zu sehr vor möglichen Konsequenzen. Solche Coming-Outs helfen anderen, innere Hürden abzubauen, glaubt die frühere FDP-Bundesjustizministerin.

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Kongress des Deutschen Solidaritätskomitee für eine freien Iran (DSFI) am 7. März 2015 in Berlin

Kongress des Deutschen Solidaritätskomitee für eine freien Iran (DSFI)

am 7. März 2015 in Berlin

Statement

Sabine Leutheusser – Schnarrenberger

Bundesjustizministerin  a.D.

FDP-Neujahrsempfang in Berlin am 1.2.2015

Neujahrsempfang in Berlin am 1.2.2015, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesjustizminister a.D.

Rede auf der Kundgebung in Starnberg

Rede auf der Kundgebung am 26. Januar 2015 in Starnberg „Starnberg setzt ein Zeichen“ von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.

Rede zum Neujahrsempfang der Stadt Telgte

Rede zum Neujahrsempfang der Stadt Telgte von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesjustizministerin a.D.

Keynote Sabine Leutheusser-Schnarrenberger beim Sustainability Dialogue von Daimler Benz

Keynote von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger beim Sustainability Dialogue von Daimler Benz am 12. November 2014.

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Bildergalerie

  • Zu politischen Gesprächen in Wien

    Am 13. Januar 2014 war Sabine Leutheusser-Schnarrenberger zu Gesprächen in Wien.