Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

Engagement für Menschen- und Bürgerrechte.
  • AfD steht rechts von der Union

    AfD steht rechts von der Union

    Zu der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt:Die Sachsenwahl hat eines deutlich gemacht: Mit der AfD gibt es eine Partei rechts von der Union, die von 38 % der Wählerinnen und Wähler als fast identisch mit der NPD gesehen wird.

  • Google soll die Privatsphäre stärker achten

    Die ehemalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) kämpft weiter für die Bürgerrechte: In Zukunft als Mitglied eines Google-Expertenbeirats zum "Recht auf Vergessen".

  • Sofort den Cyber-Dialog mit den USA abbrechen

    Die ehemalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger fordert grundsätzliche Konsequenzen nach dem weiteren BND-Skandal. Die Liberale schreibt in einem Gast-Kommentar auf heise.de.

Arnold Freymuth Preises an Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

Freitag, 28 November, 2014

Diesjährige Preisträgerin des Arnold Freymuth Preises ist Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Dieser Preis wird für den Einsatz für die Grund- und Bürgerrechte und die Demokratie in Deutschland verliehen. Damit wird die klare Haltung von Sabine Leutheusser-Schnarrenbergers für die Privatsphäre, den Schutz der persönlichen Daten und die Persönlichkeitsrechte ausgezeichnet. Wegen des "Großen Lauschangriffes" trat sie von ihrem Amt als Bundesjustizministerin 1996 zurück. In der letzten Legislaturperiode verhinderte sie in ihrer zweiten Amtszeit als Justizministerin die anlasslose Vorratsdatenspeicherung.

"Ich freue mich über diese Auszeichnung und nehme sie als Ansporn, engagiert für die Selbstbestimmung des einzelnen im digitalen Zeitalter und angesichts der Massendatenspeicherung und Überwachung durch Konzerne und Geheimdienste zu kämpfen," so Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.

Offener IT-Gipfel der Open Source Business Alliance in Hamburg

Offener IT-Gipfel der Open Source Business Alliance in Hamburg

Donnerstag, 23 Oktober, 2014

Der erste Offene IT-Gipfel der Open Source Business Alliance am in Hamburg bot das, was der parallel tagende IT-Gipfel der Bundesregierung vermissen lies:  Viel Kreativität und ein klares Bekenntnis zu Datenschutz und Persönlichkeitsschutz. Außerdem verstanden die Teilnehmer Industrie 4.0 nicht als Neuland, sondern als große Chance für Open Source Software.

In ihrer Eröffnungs-Keynote forderte Sabine Leutheusser-Schnarrenberger eine offensive Gestaltung des digitalen Zeitalters mit einer Stärkung der Selbstbestimmung des Einzelnen.  Datenschutz müsse als gestaltendes Element besonders schon bei der Entwicklung der Software verstanden werden, so die frühere Bundesjustizministerin. Außerdem forderte sie ein aktives Verhandeln der Bundesregierung im Europäischen Rat, damit die europäische Datenschutzgrundverordnung endlich verabschiedet wird.

Mit einem solchen Schritt würde auch den amerikanischen globalen Datengiganten endlich der aktive Schutz der Milliarden personenbezogenen Daten europäischer Nutzer abverlangt. „Die Bürger müssen wieder zum Subjekt werden und dürfen nicht nur ausgebeutete Datenlieferanten sein. Auf dem nächsten IT Gipfel muss Open Source Business Bestandteil werden. Open Source ist ein Wachstumsmarkt und fördert die Kreativität und den Wettbewerb. Das gehört mitten in die digitale Agenda der Bundesregierung“, so Leutheusser-Schnarrenberger.

Leutheusser-Schnarrenberger neu im Vorstand der Friedrich-Naumann-Stiftung

Sonntag, 5 Oktober, 2014

Die Mitglieder des Kuratoriums der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit haben einen neuen Vorstand gewählt. Wolfgang Gerhardt wurde dabei als Vorsitzender des Vorstands bestätigt. Neu im Vorstand ist Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.
Einziger Stellvertretender Vorsitzender im von sieben auf fünf Mitglieder verkleinerten Stiftungsvorstand ist der Universitätsprofessor Karl-Heinz Paqué, der neu in den Vorstand gewählt wurde. In seinem Amt als Schatzmeister bestätigt wurde der ehemalige Oberbürgermeister von Bremerhaven, Manfred Richter. Weiteres Vorstandsmitglied ist der erneut gewählte Unternehmensberater Wolf-Dieter Zumpfort.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier:
http://www.freiheit.org/Stiftung-fuer-die-Freiheit-waehlt-neuen-Vorstand...

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Statement concering the election of the Secretary General of the Council of Europe

24. Juni 2014

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger:

"It was a great honor for me to have been the candidate of the German Federal Government for the office of the Secretary General of the Council of Europe.I am grateful to all of the Members of the Parliamentary Assembly who have supported me. I would like to congratulate Mister Jagland on his re-election and I wish him good luck for his future work and all the success in dealing with the great challenges the Council of Europe is facing today.  
I wish the Council of Europe to make full use of its unique potential and to become Europe’s human rights conscience."

 

Presidential elections in the Ukraine are an important step towards stabilizing the situation

27. Mai 2014

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger welcomes the presidential elections in the Ukraine: "The elections are a a very important step towards stabilizing the situation in the Ukraine. The elected President Poroschenko is legitimized to launch a process of disarming the separatists and deescalating the severe situation in the Eastern Ukraine. President Putin has to support all of Poroschenko’s efforts to end violence".

Meldung: Ukraine-Crisis: Presidential Elections on May 25, must take place without violence

19. Mai 2014

In light of the current developments in the Ukraine, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger warns of further escalation: “The Russian government must do everything to assure that the presidential elections can be held without intimidation and repression in all parts of the Ukraine.” Regarding the Russian President Putin’s announcement to stop all military actions, she declared: “I hope that the announcement, to stop all military actions, will be truthfully implemented. The Ukrainian interim government should likewise assure that all Ukrainians can utilize their right to vote. The 25. May will decide upon the further developments in the Ukraine: Preservation of a Ukraine with strong regions or further disintegration.” 

Meldung: Azerbaijan Takes Over the Committee of Ministers’ Presidency of the Council of Europe

19. Mai 2014

Next Wednesday Azerbaijan will take over the presidency of the Committee of Ministers’ Presidency of the Council of Europe, which today includes 47 states and 820 million citizens. Regarding the transfer of the presidency liberal Sabine Leutheusser-Schnarrenberger observes critically, she hopes “that the government of Azerbaijan will use the presidency starting Wednesday to enforce fundamental Human Rights such as the freedom of press, opinion and religion.” Furthermore Azerbaijan would have to do everything in its power to comply with the Council of Europe’s standards in its own country. Leutheusser-Schnarrenberger: “Factual critique is part of a democracy. Standardized opinions alienate her.”

NPD-Lawsuit against President Gauck is a political effrontery and constitutional nonsense

24. Februar 2014

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger describes the current lawsuit of the far-right National Democratic Party of Germany (NPD) against Federal President Joachim Gauck at the Federal Constitutional Court (Bundesverfassungsgericht) as “political effrontery” and “constitutional nonsense”.  The former Federal Minister of Justice states in an article for the German weekly magazine FOCUS: “There is no justification to criticize political officials like the Federal President for explicit statements and clear words.” In fact mandatory duties to defend and to protect the "free and democratic constitutional order” (freiheitlich-demokratische Grundordnung) are imposed upon government bodies.

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taz-Interview: "Die Angst schwingt mit"

8. November 2014

Das Coming-Out von Tim Cook war mutig, sagt Sabine Leutheusser-Schnarrenbergerim taz-Interview. Schwule deutsche Manager fürchten sich zu sehr vor möglichen Konsequenzen. Solche Coming-Outs helfen anderen, innere Hürden abzubauen, glaubt die frühere FDP-Bundesjustizministerin.

DLF-Interview: "Wir wollen kein Anti-Nackt-Strafrecht"

24. September 2014

Eva Högl und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger im Deutschlandfunk-Gespräch mit Friedbert Meurer.

Interview: Interview mit Spiegel Online: "Ich bin für Entschädigung, aber gegen eine Aufhebung der Urteile"

4. Juni 2014

Hamburg/Berlin - Die ehemalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger fordert die Bundesregierung auf, homosexuelle Männer, die in der Nachkriegszeit zu Unrecht bestraft wurden, angemessen zu entschädigen. "Das ist eine bundes- und regierungspolitische Aufgabe", sagte Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) im Interview mit SPIEGEL ONLINE.

Die Politikerin schlägt vor, die von ihr gegründete Bundesstiftung Magnus Hirschfeld mit der Ausarbeitung der konkreten Entschädigungspolitik zu betrauen. Leutheusser-Schnarrenberger hatte die Stiftung in der vergangenen Legislaturperiode ins Leben gerufen, um unter anderem der Diskriminierung von Homosexuellen in Deutschland entgegenzutreten. Jetzt müsse endlich etwas passieren, so die Ex-Ministerin.

Leutheusser-Schnarrenberger war 1994 Bundesjustizministerin, als der umstrittene Paragraf 175 aus dem Strafgesetzbuch gestrichen wurde. Von den Preußen im 19. Jahrhundert eingeführt, kriminalisierte der Paragraf 123 Jahre lang Schwulsein in Deutschland und stellte bis 1969 einvernehmlichen Sex unter erwachsenen Männern unter Strafe. Allein zwischen 1949 und 1969 wurden schätzungsweise 50.000 Männer nach dem "175er" verurteilt. Auch danach schränkte der Strafparagraf massiv die Beziehungen zwischen erwachsenen und jugendlichen Homosexuellen ein. Für Frauen galt der Paragraf nicht.

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Keynote Sabine Leutheusser-Schnarrenberger beim Sustainability Dialogue von Daimler Benz

Keynote von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger beim Sustainability Dialogue von Daimler Benz am 12. November 2014.

Ein paradigmatischer Wandel: "Vom Amtsgeheimnis zum gläsernen Staat"

Ein paradigmatischer Wandel: "Vom Amtsgeheimnis zum gläsernen Staat" von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.

Keynote auf dem Offenen IT-Gipfel in Hamburg

Keynote auf dem Offenen IT-Gipfel in Hamburg von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger 21. Oktober 2014.

Ost gegen West und umgekehrt Neuauflage eines Konflikts

"Ost gegen West und umgekehrt Neuauflage eines Konflikts" – 25 Jahre Osteuropa-Hilfe Starnberg e.V. am 16. September 2014.

Rede: Kurzvortrag anlässlich der Vorstellung des Grundrechtereports 2014

Kurzvortrag von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger anlässlich der Vorstellung des Grundrechtereports 2014 am 3. Juni 2014 in Karlsruhe.

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Bildergalerie

  • Zu politischen Gesprächen in Wien

    Am 13. Januar 2014 war Sabine Leutheusser-Schnarrenberger zu Gesprächen in Wien.