Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

Engagement für Menschen- und Bürgerrechte.
21.Apr

BdP-Forum: Meinungsfreiheit kontra Datenschutz

Ist ein „Recht auf Vergessenwerden“ in unserer digitalen Welt unumgänglich oder handelt es sich um eine gefährliche Verschiebung der Balance zwischen Meinungsfreiheit und Datenschutz? Dies diskutiert der BdP am 21. April 2015 im Berliner Haus der Bundespressekonferenz.

21.Apr

8. eco MMR Kongress: Recht auf Vergessen oder Recht auf Öffentlichkeit: Internetprovider, Medien und Politik zwischen Kommunikationsfreiheit und Datenschutz

Gemeinsamer Kongress von eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. und der Zeitschrift MultiMedia und Recht (MMR) unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz

23.Apr

Nemetschek-Stiftung: „Traum oder Trauma? Der Wunsch nach einer sicheren Welt.“

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger diskutiert u.a. mit Günter Beckstein im Rahmen einer Veranstaltung der Nemetschek-Stiftung: Wie viel Sicherheit braucht unsere Freiheit? Und was muss der Staat über seine Bürger wissen, um ihre Sicherheit zu gewährleisten?

  • AfD steht rechts von der Union

    AfD steht rechts von der Union

    Zu der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt:Die Sachsenwahl hat eines deutlich gemacht: Mit der AfD gibt es eine Partei rechts von der Union, die von 38 % der Wählerinnen und Wähler als fast identisch mit der NPD gesehen wird.

  • Google soll die Privatsphäre stärker achten

    Die ehemalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) kämpft weiter für die Bürgerrechte: In Zukunft als Mitglied eines Google-Expertenbeirats zum "Recht auf Vergessen".

  • Sofort den Cyber-Dialog mit den USA abbrechen

    Die ehemalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger fordert grundsätzliche Konsequenzen nach dem weiteren BND-Skandal. Die Liberale schreibt in einem Gast-Kommentar auf heise.de.

Vorratsdatenspeicherung ist und bleibt ein Überwachungsmonster

Vorratsdatenspeicherung ist und bleibt ein Überwachungsmonster

Mittwoch, 15 April, 2015

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Vorstandsmitglied der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, kritisiert die Neuregelung der Vorratsdatenspeicherung durch die Bundesregierung scharf: "Die Bundesregierung verschachert die Privatsphäre der Bürger aus Populismus, anstatt endlich in Europa für wirksamen Datenschutz zu sorgen. Die NSA ist der lachende Dritte. Die Vorratsdatenspeicherung ist und bleibt ein Überwachungsmonster. Die Einigung ist kaum mehr als Augenwischerei." Die frühere Bundesjustizministerin reagiert damit auf die von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) vorgestellten Leitlinien für einen Gesetzesentwurf, wonach die Telekommunikationsdaten bis zu zehn Wochen gespeichert werden können.

Betreuungsgeld auf dem Prüfstand

Dienstag, 14 April, 2015

Das Betreuungsgeld wird vom Bundesverfassungsgericht auf ihre Vereinbarkeit mit dem grundgesetzlichen Prinzip der Gleichberechtigung von Mann und Frau überprüft. Hamburg hatte diese Prüfung beantragt. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Vorstandsmitglied der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, begründet im Interview mit dem "Deutschlandfunk" diese Bedenken: „Hier wird ein antiquiertes Modell gefördert. Man will erreichen, dass Mütter zu Hause bleiben und sich um die Kinder kümmern.“ Für die ehemalige Justizministerin ist es unverständlich, „dass jemand, der ein Angebot nicht wahrnimmt, dafür einen Ausgleich bekommt“. Sie verwies darauf, dass Universitäten und Bibliotheken ebenfalls durch den Staat gefördert würden und für die Nicht-Nutzung dieser Angebote kein Ausgleich gezahlt werde. „Das kann eine Grundsatzentscheidung werden.“ Leutheusser-Schnarrenbergeer wiederholte die liberale Kritik: "Hier wird ein antiquiertes Gleichberechtigungsmodell gefördert. Man will erreichen, dass Mütter zu Hause bleiben und sich um die Kinder kümmern." Die Freidemokratin stellte klar, dass durch das Betreuungsgeld nicht das Familienbild gefördert werde, das der „Verfassungsgesetzgeber von der der tatsächlichen Durchsetzung der Gleichberechtigung hatte“. 

Spott über Gott Gefährdungen der Pressefreiheit in Zeiten des Terrors

Spott über Gott Gefährdungen der Pressefreiheit in Zeiten des Terrors

Dienstag, 14 April, 2015

Der Terroranschlag auf die Redaktion des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo hat die Welt schockiert. Dieser Akt barbarischer Selbstjustiz war zugleich ein Angriff auf die universellen Rechte der Meinungs- und Pressefreiheit. Millionen gingen daraufhin in Europa für die Freiheit des Zeichenstifts auf die Straße und demonstrierten so ihre Solidarität mit den Ermordeten. Zugleich empörten sich aber in vielen Teilen der Welt auch Menschen über die bekannten Karikaturen von Charlie Hebdo als nicht hinnehmbare Verunglimpfung ihres Glaubens. In demokratisch-rechtsstaatlich verfassten Gesellschaften gehört der „Spott über Gott“ zur Meinungsfreiheit und „Gotteslästerei“ als Straftatbestand ist in der Regel abgeschafft. 

Was ist aber im Zweifel das höhere Gut? Wie verhandeln andere Gesellschaften das Problem? Streiten „westliche“ Verfechter der Pressefreiheit zu Recht für einen universellen Wert oder ignorieren sie kulturelle Unterschiede? Diese Fragen behandelt eine Veranstaltung, zu der die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Reporter ohne Grenzen und DIE WELT am 14.4.2005 in das Berliner Axel-Springer-Haus einladen. Die Podiumsdiskussion wird von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Vorstandsmitglied der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, eröffnet. Auf dem Podium diskutieren u.a.: Dr. Joachim Gärtner Oberkirchenrat i. R., Lehrbeauftragter für Kirchenrecht, Universität Potsdam, Emir Kovacevic Muslimischer Geistlicher, Interreligiöser Rat, Sarajewo, Raza Rumi Journalist; Senior Fellow, Jinnah Institute, Islamabad (z.Z. im Exil). Moderiert wird die Diskussion von Dr. Sascha Lehnartz, Ressortleiter Ausland der Tageszeitung DIE WELT. 

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Statement concering the election of the Secretary General of the Council of Europe

24. Juni 2014

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger:

"It was a great honor for me to have been the candidate of the German Federal Government for the office of the Secretary General of the Council of Europe.I am grateful to all of the Members of the Parliamentary Assembly who have supported me. I would like to congratulate Mister Jagland on his re-election and I wish him good luck for his future work and all the success in dealing with the great challenges the Council of Europe is facing today.  
I wish the Council of Europe to make full use of its unique potential and to become Europe’s human rights conscience."

 

Presidential elections in the Ukraine are an important step towards stabilizing the situation

27. Mai 2014

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger welcomes the presidential elections in the Ukraine: "The elections are a a very important step towards stabilizing the situation in the Ukraine. The elected President Poroschenko is legitimized to launch a process of disarming the separatists and deescalating the severe situation in the Eastern Ukraine. President Putin has to support all of Poroschenko’s efforts to end violence".

Meldung: Ukraine-Crisis: Presidential Elections on May 25, must take place without violence

19. Mai 2014

In light of the current developments in the Ukraine, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger warns of further escalation: “The Russian government must do everything to assure that the presidential elections can be held without intimidation and repression in all parts of the Ukraine.” Regarding the Russian President Putin’s announcement to stop all military actions, she declared: “I hope that the announcement, to stop all military actions, will be truthfully implemented. The Ukrainian interim government should likewise assure that all Ukrainians can utilize their right to vote. The 25. May will decide upon the further developments in the Ukraine: Preservation of a Ukraine with strong regions or further disintegration.” 

Meldung: Azerbaijan Takes Over the Committee of Ministers’ Presidency of the Council of Europe

19. Mai 2014

Next Wednesday Azerbaijan will take over the presidency of the Committee of Ministers’ Presidency of the Council of Europe, which today includes 47 states and 820 million citizens. Regarding the transfer of the presidency liberal Sabine Leutheusser-Schnarrenberger observes critically, she hopes “that the government of Azerbaijan will use the presidency starting Wednesday to enforce fundamental Human Rights such as the freedom of press, opinion and religion.” Furthermore Azerbaijan would have to do everything in its power to comply with the Council of Europe’s standards in its own country. Leutheusser-Schnarrenberger: “Factual critique is part of a democracy. Standardized opinions alienate her.”

NPD-Lawsuit against President Gauck is a political effrontery and constitutional nonsense

24. Februar 2014

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger describes the current lawsuit of the far-right National Democratic Party of Germany (NPD) against Federal President Joachim Gauck at the Federal Constitutional Court (Bundesverfassungsgericht) as “political effrontery” and “constitutional nonsense”.  The former Federal Minister of Justice states in an article for the German weekly magazine FOCUS: “There is no justification to criticize political officials like the Federal President for explicit statements and clear words.” In fact mandatory duties to defend and to protect the "free and democratic constitutional order” (freiheitlich-demokratische Grundordnung) are imposed upon government bodies.

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Deutschlandfunk-Interview: Der Kreml ist politisch verantwortlich

Deutschlandfunk-Interview: Der Kreml ist politisch verantwortlich

8. März 2015

Mit dem geschürten Hass und der absichtlich erzeugten Spaltung der Gesellschaft trage die russische Regierung eine politische Verantwortung für den Mord an Boris Nemzow, sagte Ex-Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) im DLF. "Man kann auch einen Kritiker mit Worten hinterrücks umbringen." Das Interview in voller Länge: 

 

FAZ-Interview: Seitenbetreiber sollen von Löschung nichts wissen

FAZ-Interview: Seitenbetreiber sollen von Löschung nichts wissen

19. Februar 2015

Der Europäische Gerichtshof hat fürs Internet das „Recht auf Vergessenwerden“ formuliert. Suchmaschinen müssen nun etwas tun. Doch was wird gelöscht – und warum? Ein Gespräch mit dem Löschbeirats-Mitglied Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/recht-auf-vergessenwerden-s...

 

 

taz-Interview: "Die Angst schwingt mit"

8. November 2014

Das Coming-Out von Tim Cook war mutig, sagt Sabine Leutheusser-Schnarrenbergerim taz-Interview. Schwule deutsche Manager fürchten sich zu sehr vor möglichen Konsequenzen. Solche Coming-Outs helfen anderen, innere Hürden abzubauen, glaubt die frühere FDP-Bundesjustizministerin.

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Kongress des Deutschen Solidaritätskomitee für eine freien Iran (DSFI) am 7. März 2015 in Berlin

Kongress des Deutschen Solidaritätskomitee für eine freien Iran (DSFI)

am 7. März 2015 in Berlin

Statement

Sabine Leutheusser – Schnarrenberger

Bundesjustizministerin  a.D.

FDP-Neujahrsempfang in Berlin am 1.2.2015

Neujahrsempfang in Berlin am 1.2.2015, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesjustizminister a.D.

Rede auf der Kundgebung in Starnberg

Rede auf der Kundgebung am 26. Januar 2015 in Starnberg „Starnberg setzt ein Zeichen“ von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.

Rede zum Neujahrsempfang der Stadt Telgte

Rede zum Neujahrsempfang der Stadt Telgte von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesjustizministerin a.D.

Keynote Sabine Leutheusser-Schnarrenberger beim Sustainability Dialogue von Daimler Benz

Keynote von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger beim Sustainability Dialogue von Daimler Benz am 12. November 2014.

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Bildergalerie

  • Zu politischen Gesprächen in Wien

    Am 13. Januar 2014 war Sabine Leutheusser-Schnarrenberger zu Gesprächen in Wien.