Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

Engagement für Menschen- und Bürgerrechte.
8.Jul

Frankfurter Gespräche zum Informationsrecht

Vortrag von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesjustizministerin a.D.: „Der Google - Beirat - ein Ersatzgesetzgeber? Das sogenannte Recht auf Vergessenwerden in der Umsetzung"

14.Jul

Justizpressekonferenz

Vortrag von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger: „Recht auf Vergessen bei Google. Was heißt das für den Einzelnen?“

21.Jul

Datensammelwut vs. Privatsphäre: Die digitalisierte Welt und die Herausforderungen für den Rechtsstaat

Vortrag und Diskussion mit Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesjustizministerin a. D. und Mitglied des Vorstandes der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.

 

Vorratsdatenspeicherung: Taschenspielertrick schlecht gemacht

Vorratsdatenspeicherung: Taschenspielertrick schlecht gemacht

Freitag, 12 Juni, 2015

Zu der ersten Lesung der Vorratsdatenspeicherung im Bundestag erklärt Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Vorstandsmitglied der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit:

Union und SPD nehmen die fundamentale und grundsätzliche Kritik an der anlasslosen Vorratsdatenspeicherung nicht wahr. Der Europäische Gerichtshof hat die alte Vorratsdatenspeicherung in seiner bahnbrechenden Entscheidung für europarechtswidrig erklärt. Nach zwei gescheiterten Anläufen vor dem Europäischen Gerichtshof und dem Bundesverfassungsgericht versuchen es Union und SPD jetzt mit einem Taschenspielertrick. Wo Speicherfristen draußen drauf steht, steckt Vorratsdatenspeicherung drin. Das kann auch jede Rhetorik nicht verkleistern.

Im Angesicht von Cyberattacken gegen den Bundestag und der massenhaften Überwachung durch die NSA sollen Unternehmen zum massiven Neuspeichern von Daten verpflichtet werden. Wer immer mehr digitale Daten speichert, macht sich immer mehr zum Ziel von Kriminellen und Terroristen.

Die Kritikliste an dem Gesetzentwurf ist lang: Die Entscheidung des EuGH wird einfach ignoriert. Berufsgeheimnisträger wie Rechtsanwälte und Ärzte werden nur unzureichend geschützt. Der Gesetzesentwurf enthält zahlreiche Regelungen, deren Reichweite technisch unklar ist - das gilt gerade auch für die populären Messengerdienste wie Skype oder Facetime. Die Speicherung der besonders sensiblen Standortdaten macht den Albtraum von kompletten Bewegungsprofilen wahr. 

Mit der Vorratsdatenspeicherung wird die Reichweite an digitaler Überwachung massiv ausgebaut. Die neue Vorratsdatenspeicherung entspricht einem schlecht gemachten Taschenspielertrick.

 

Ehe für alle - volle Gleichstellung in einem offenen Brief gefordert

Ehe für alle - volle Gleichstellung in einem offenen Brief gefordert

Montag, 1 Juni, 2015

Die Legalisierung der Homo-Ehe in Irland wird immer stärker zum Vorbild, jetzt endlich die volle Gleichstellung für Lesben, Schwule und Transgender in Deutschland umzusetzen. Mit einem Brief an die Bundeskanzlerin setzten sich viele Prominente für die Gleichberechtigung ein. „Ich habe den offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel unterschrieben, weil es endlich an der Zeit ist, dass die Union ihre Blockade aufgibt“, sagte Leutheusser-Schnarrenberger. Die historische Entscheidung in Irland mache Mut, die rechtliche Angleichung eingetragener Partnerschaften an die Ehe jetzt umzusetzen.  

Europäischer Gerichtshof bekommt Theodor-Heuss-Preis

Europäischer Gerichtshof bekommt Theodor-Heuss-Preis

Samstag, 16 Mai, 2015

Der Theodor-Heuss-Preis wurde am 16.5.2015 in Anwesenheit von Bundespräsident Gauck zum 50. Mal vergeben. Bundespräsident Gauck betonte in seinem Grußwort, der Europäische Gerichtshof habe sich als Motor der Integration Europas bewiesen. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, stellvertretende Vorsitzende der überparteilichen Theodor-Heuss-Stiftung, hob in ihrer Laudatio die korrigierende Funktion des Europäischen Gerichtshofes hervor: „Der Europäische Gerichtshof ist die Instanz, die die gelegentlichen Irrungen und Wirrungen des europäischen Gesetzgebers, häufig beeinflusst von nationalen Interessen, korrigiert“. 

Das Motto der Preisverleihung in Stuttgart lautete: "Europa: Zukunft einer Hoffnung". Als "Hüter der rechtlichen Einheit und Rechtsstaatlichkeit" in Europa ehrten die Stifter den Europäischen Gerichtshof (EuGH). Stellvertretend für das Gericht nahm dessen Präsident Vassilios Skouris den undotierten Theodor-Heuss-Preis entgegen. 

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Statement concering the election of the Secretary General of the Council of Europe

24. Juni 2014

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger:

"It was a great honor for me to have been the candidate of the German Federal Government for the office of the Secretary General of the Council of Europe.I am grateful to all of the Members of the Parliamentary Assembly who have supported me. I would like to congratulate Mister Jagland on his re-election and I wish him good luck for his future work and all the success in dealing with the great challenges the Council of Europe is facing today.  
I wish the Council of Europe to make full use of its unique potential and to become Europe’s human rights conscience."

 

Presidential elections in the Ukraine are an important step towards stabilizing the situation

27. Mai 2014

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger welcomes the presidential elections in the Ukraine: "The elections are a a very important step towards stabilizing the situation in the Ukraine. The elected President Poroschenko is legitimized to launch a process of disarming the separatists and deescalating the severe situation in the Eastern Ukraine. President Putin has to support all of Poroschenko’s efforts to end violence".

Meldung: Ukraine-Crisis: Presidential Elections on May 25, must take place without violence

19. Mai 2014

In light of the current developments in the Ukraine, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger warns of further escalation: “The Russian government must do everything to assure that the presidential elections can be held without intimidation and repression in all parts of the Ukraine.” Regarding the Russian President Putin’s announcement to stop all military actions, she declared: “I hope that the announcement, to stop all military actions, will be truthfully implemented. The Ukrainian interim government should likewise assure that all Ukrainians can utilize their right to vote. The 25. May will decide upon the further developments in the Ukraine: Preservation of a Ukraine with strong regions or further disintegration.” 

Meldung: Azerbaijan Takes Over the Committee of Ministers’ Presidency of the Council of Europe

19. Mai 2014

Next Wednesday Azerbaijan will take over the presidency of the Committee of Ministers’ Presidency of the Council of Europe, which today includes 47 states and 820 million citizens. Regarding the transfer of the presidency liberal Sabine Leutheusser-Schnarrenberger observes critically, she hopes “that the government of Azerbaijan will use the presidency starting Wednesday to enforce fundamental Human Rights such as the freedom of press, opinion and religion.” Furthermore Azerbaijan would have to do everything in its power to comply with the Council of Europe’s standards in its own country. Leutheusser-Schnarrenberger: “Factual critique is part of a democracy. Standardized opinions alienate her.”

NPD-Lawsuit against President Gauck is a political effrontery and constitutional nonsense

24. Februar 2014

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger describes the current lawsuit of the far-right National Democratic Party of Germany (NPD) against Federal President Joachim Gauck at the Federal Constitutional Court (Bundesverfassungsgericht) as “political effrontery” and “constitutional nonsense”.  The former Federal Minister of Justice states in an article for the German weekly magazine FOCUS: “There is no justification to criticize political officials like the Federal President for explicit statements and clear words.” In fact mandatory duties to defend and to protect the "free and democratic constitutional order” (freiheitlich-demokratische Grundordnung) are imposed upon government bodies.

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Interview zum Freiheitspreis

28. Mai 2015

Interview zum Freiheitspreis der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit an Zhanna Nemzow.

Deutschlandfunk-Interview: Der Kreml ist politisch verantwortlich

Deutschlandfunk-Interview: Der Kreml ist politisch verantwortlich

8. März 2015

Mit dem geschürten Hass und der absichtlich erzeugten Spaltung der Gesellschaft trage die russische Regierung eine politische Verantwortung für den Mord an Boris Nemzow, sagte Ex-Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) im DLF. "Man kann auch einen Kritiker mit Worten hinterrücks umbringen." Das Interview in voller Länge: 

 

FAZ-Interview: Seitenbetreiber sollen von Löschung nichts wissen

FAZ-Interview: Seitenbetreiber sollen von Löschung nichts wissen

19. Februar 2015

Der Europäische Gerichtshof hat fürs Internet das „Recht auf Vergessenwerden“ formuliert. Suchmaschinen müssen nun etwas tun. Doch was wird gelöscht – und warum? Ein Gespräch mit dem Löschbeirats-Mitglied Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/recht-auf-vergessenwerden-s...

 

 

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Laudatio zur Verleihung des Theodor Heuss Preises

Europa: Zukunft einer Hoffnung

Laudatio zur Verleihung des Theodor Heuss Preises an den Gerichtshof der Europäischen Union von Sabine Leutheusser – Schnarrenberger.

Es gilt das gesprochene Wort

Kongress des Deutschen Solidaritätskomitee für eine freien Iran (DSFI) am 7. März 2015 in Berlin

Kongress des Deutschen Solidaritätskomitee für eine freien Iran (DSFI)

am 7. März 2015 in Berlin

Statement

Sabine Leutheusser – Schnarrenberger

Bundesjustizministerin  a.D.

FDP-Neujahrsempfang in Berlin am 1.2.2015

Neujahrsempfang in Berlin am 1.2.2015, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesjustizminister a.D.

Rede auf der Kundgebung in Starnberg

Rede auf der Kundgebung am 26. Januar 2015 in Starnberg „Starnberg setzt ein Zeichen“ von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.

Rede zum Neujahrsempfang der Stadt Telgte

Rede zum Neujahrsempfang der Stadt Telgte von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesjustizministerin a.D.

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Bildergalerie

  • Veranstaltung zu Bürgerrechten der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit am 28.4 in Osnabrück