Theodor-Heuss-Haus sichtbar machen

Theodor-Heuss-Haus sichtbar machen

Kaum im Amt als Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, ist Sabine Leutheusser-Schnarrenberger voller Tatendrang und Ideen, um es weiter zu entwickeln.

8. November 2018

Kaum im Amt als Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, ist Sabine Leutheusser-Schnarrenberger voller Tatendrang und Ideen, um es weiter zu entwickeln. Im Gespräch mit der „Stuttgarter Zeitung“ erzählen sie und die neu ins Kuratorium berufene Isabel Fezer, Bürgermeisterin für Jugend und Bildung in Stuttgart, wie sie den "Schatz", erhalten und besser sichtbar machen wollen. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger könnte sich vorstellen, "dass man so eine Art Grundrechtekoffer entwickeln könnte", in dem vor allem das Thema Meinungsfreiheit eine Rolle spielt.

„Wir leben in einer  Zeit, in der es besonders wichtig ist, die Demokratie zu verteidigen“, erklärt die langjährige Justizministein ihr Engagement für das Theodor-Heuss-Haus. Sie will neben der Meinungsfreiheit auch das Thema Europa angehen und interkulturelle Projekte anbieten. Nicht zuletzt dafür soll das Theodor-Heuss-Haus für 2,8 Millionen Euro saniert und umgebaut werden, um mehr Fläche für Ausstellungen zu schaffen. "Wir werden die Ausstellung überarbeiten und künftig das Ganze auch digital stärker nutzen", so das Credo des Duos Fezer und Schnarrenberger.