Tansania schränkt Menschenrechte weiter ein

Tansania schränkt Menschenrechte weiter ein

Ursprünglich bekannt als tolerantes Land, entwickelt sich Tansania seit den Wahlen 2015 zunehmend zu einem autoritären Staat, der die Freiheitsrechte seiner Bürger beständig einschränkt. Einschüchterungen und Repressionen sind an der Tagesordnung. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Vorstandsmitglied der Stiftung für die Freiheit, besuchte das Projektbüro der Stiftung in dem afrikanischen Land und machte sich ein Bild der aktuellen Lage. "Es muss alles dafür getan werden, dass Rechte wie Meinungs- und Versammlungsfreiheit frei gelebt und Menschenrechtsverletzungen konsequent verfolgt werden", fordert sie.

4. April 2018

Leutheusser-Schnarrenberger zeigt sich zudem beeindruckt von den in der politischen Opposition aktiven Menschen. Denn in Tansania gelten sie als Feinde der Nation. Ein Schwerpunkt der Arbeit der Stiftung werde deshalb im Bereich der Menschenrechte liegen. Insbesondere sollen dabei die Rechte von Frauen und Kindern in den Fokus rücken. Diese sind zwar auf dem Papier geschützt, müssen sich in der Realität jedoch regelmäßiger Diskriminierung stellen.

Den gesamten Artikel über den Besuch von Leutheusser-Schnarrenberger in Tansania finden Sie . (bh)