Toleranz ohne moralischen Zeigefinger

#ClapForCrap

Toleranz ohne moralischen Zeigefinger

ist eine Initiative der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, die für die offene Gesellschaft wirbt.

15. Februar 2019
Clap For Crap

Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit startet die Initiative „Clap for Crap“. Jugendliche und junge Erwachsene werden auf provokante und witzige Art angesprochen:  Ob Fremdenfeindlichkeit, Sexismus oder Homophobie - jede/r kann mitmachen und mit dem „slow clap“ ein Zeichen gegen Intoleranz setzen.

„Die deutsche Gesellschaft hat riesige Probleme mit Intoleranz in vielen Bereichen. Besonders junge Menschen sind über die Polarisierung, Radikalisierung und teilweise Verrohung der verbalen Auseinandersetzungen besorgt. Junge Leute haben vergangenen Herbst in Chemnitz bei den rechtsradikalen Demos gegengehalten. Junge Stimmen sind immer öfter die Stimme der Vernunft, nicht nur beim Klimawandel“, sagte die stellvertretende Vorsitzende der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und Bundesjustizministerin a.D.

bietet mehr als eine Geste und ein Hashtag. Das ironische Wegklatschen setzt ein Zeichen - überall dort, wo einem Intoleranz und Ausgrenzung begegnen. Gleichzeitig verbaut es nicht den Weg für den Dialog.
„In Deutschland wird immer öfter abfällig übereinander gesprochen. Herkunft, Religion, Sexualität oder Geschlecht sind oft Anlass für Diskriminierung. Der Rechtspopulismus beschleunigt diese Entwicklung. Toleranz entsteht aber nicht mit dem moralischen Zeigefinger“, sagte Leutheusser-Schnarrenberger.
 
So funktioniert die Kampagne
Der Hashtag bietet der Zielgruppe zwischen 15 und 30 Jahren im digitalen Raum vielfältige Möglichkeiten. Analog kann man den Slow Clap bei ganz realen Begegnungen im Alltag anwenden und seine Geschichte auf Instagram teilen.
Zentrale Plattform der Kampagne ist Instagram. Dort wird erklärt, wie der Slow Clap funktioniert und wann man ihn am besten anwendet. Im “Crap des Tages” werden Erlebnisse aus dem Alltag geschildert. Ein offener Austausch soll so auch mit Betroffenen entstehen. Influencer teilen ihre Erfahrungen mit Intoleranz und Diskriminierung.
 
Über die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit:
Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit bietet seit ihrer Gründung am 19. Mai 1958 auf Grundlage der Idee des Liberalismus Angebote zur Politischen Bildung in Deutschland und in aller Welt. Mit ihren Veranstaltungen und Publikationen hilft die Stiftung Menschen, sich aktiv im politischen Geschehen zu engagieren. Begabte junge Menschen fördert sie durch Stipendien. Seit 2007 ist der Zusatz "für die Freiheit" Bestandteil ihres Stiftungsnamens. Denn die Freiheit hat keine gute Konjunktur im Deutschland dieser Tage. Umso wichtiger ist es, für Freiheit zu werben und darum, die Verantwortung wahrzunehmen, die mit Freiheit einhergeht. Ihre Geschäftsstelle ist in Potsdam. Büros unterhält sie in ganz Deutschland und über 60 Ländern der Welt.

Mehr Informationen zur Kampagne finden Sie unter:

Pressekontakt:
Anders Mertzlufft, Leiter Kommunikation und Pressesprecher der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, , Tel. 030 28 87 78 59,