Deshalb lese ich jedes Jahr am 10. Mai auf dem Odeonsplatz in München, die Paul Klinger Gesellschaft organisiert das. Dieses Jahr habe ich ein Gedicht von Gertrud Kolmar vorgelesen, eine sprachgewaltige deutsche Lyrikerin.

Sie lebte in Berlin zusammen mit ihrem jüdischen Vater. Sie wurde Anfang der 1940iger Jahre zur Zwangsarbeit in einem Munitionsbetrieb verpflichtet und starb vermutlich im Konzentrationslager Auschwitz.

Ihre Gedichte sind im Suhrkamp Verlag erschienen.