21. September 2009 3:37
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger setzt sich für mehr Sozialarbeiter und Jugendpsychologen an Schulen ein:
"Die Vorkommnisse der letzten Wochen zeigen, dass ein frühzeitiges Einwirken auf Kinder und Jugendliche essentiell ist, um Gewalttaten vielleicht zu verhindern."
Bayerns FDP-Chefin erklärt, die bayerische Staatsregierung habe nach dem tödlichen Überfall in München und dem Amoklauf in Ansbach eine Arbeitsgruppe dazu eingerichtet, die in den nächsten Wochen einen Zeitplan vorlegen soll. "Aufgabe dieser Arbeitsgruppe ist es, konkrete Zahlen über nötige Stellen und deren Finanzierung zu erarbeiten. Da müssen Stellen her und das kostet Geld", so Leutheusser-Schnarrenberger. Nur wenn man frühzeitig auf die Kinder und Jugendlichen einwirke, bestehe die Chance, so manche Lebensläufe nicht in dieser Gewaltspirale enden zu lassen.
Bayerns FDP unterstützt zudem auch mehr Polizeipräsenz auf S- und U-Bahnhöfen und in Zügen. Eine Verschärfung des Jugendstrafrechts lehnen die Liberalen ab: "Wir haben ein funktionierendes Strafrecht, müssen uns aber mehr mit Vollzug und Prävention befassen", so Leutheusser-Schnarrenberger.
Link: Artikel auf Focus.de
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Sabine Leutheusser-Schnarrenberger • Platz der Republik 1 • 11011 Berlin