Sabine Leutheusser-Schnarrenberger war am 7.8.09 zu Gast bei der Redaktion des Münchner Merkur. Im Interview äußert sie sich auch zu Diskussionen zwischen FDP und CSU.
Das Ringen um den richtigen Weg sei in einer Koalition ganz normal, aber man müsse darauf achten, "dass die Bürger keinen Verdruss kriegen von irgendwelchen Fragen, wer wohin reisen und welches Fax wann in den Sitzungssaal tragen darf." Die Bürger wollten stattdessen konstruktive Politik.
Den Grund für die Angriffe der CSU auf den liberalen Koalitionspartner sieht Leutheusser-Schnarrenberger in der Nervosität der Christsozialen: "Wir liegen in den Umfragen in Bayern jetzt bei 14 Prozent. Das beunruhigt die CSU. Das ehrt uns."
In der Frage nach Staatshilfen für den Schaeffler-Konzern stellt sich die FDP-Chefin unmissverständlich hinter Wirtschaftsminister Zeil. Schaeffler und Continental müssten ihre Hausaufgaben machen, bevor über Staatshilfen gesprochen werden könne.
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Sabine Leutheusser-Schnarrenberger • Platz der Republik 1 • 11011 Berlin